Koryphäen (Auswahl)

Ein hochdestillierter Versuch, eine kommende Welt technisch, sozial, philosophisch und sprachlich zu erfassen – er gelingt.

Pascal Fischer (SWR2)

 

Gudrun Büchler gelingt es durch wechselnde Erzählperspektiven und durch ihre klare, aber atmosphärische Sprache von der ersten Seite an, das Interesse an ihren Charakteren zu wecken. Nichts ist hier trockene Wissenschaft – Menschen, Bewusseinsströme und Umgebungen werden jeweils sofort lebendig, man fühlt und atmet mit diesen teils flüchtigen Figuren, völlig unabhängig davon, auf welche Weise sie miteinander kommunizieren (…) Die titelgebenden ‘Koryphäen’ dieses Romans werden bei all ihrer Genialität von kindlichen Schlüsselerlebnissen gesteuert, die sie daran hindern, ihr Leben endlich in die Hand zu nehmen und ihre besonderen Fähigkeiten selbstbestimmt zu nutzen. Ob ihnen das eine oder das andere gelingt, sei hier nicht verraten, die Autorin versteht es nämlich sehr geschickt, die Spannung bis zum Ende zu halten. Ein absolut lesenswerter Roman!

Sabine Schuster (Literaturhaus Wien)

 

Einmal für diese besondere Lektüre geöffnet, entfaltet sie freilich einen großen wie gehaltvollen Kosmos. Büchler lässt trotz ihrer genauen Beschreibungen und determinierten Sprache vieles offen. Freiräume, die jeder Leser selbst nach eigenem Ermessen füllen kann. Der Roman polarisiert nicht, seine Gesellschaftskritik ist unterschwellig, sie steckt irgendwo im Äther zwischen einer Insel mit Sandstränden und türkisfarbenem Wasser und der globalisierten Welt. Ein an Seiten wenig umfangreiches Buch, das aber äußerst gehaltvoll ist und das man mit Genuss und Zeit zum Innehalten und Weiterdenken konsumieren sollte. Ein intensiver, bildstarker und traumhafter Roman über die kontrollierte Vernetzung der Welt.

Karoline Pilcz (Buchkultur)

 

Die österreichische Autorin Gudrun Büchler hat einen phantastischen Thriller geschrieben, der unter die Haut geht.

Michael Berger (Kanal K Schweiz)

 

Die Mödlingerin Gudrun Büchler sollte man auf dem Radar behalten.

Peter Pisa (Kurier)

 

Ein Roman, der mit der Vielschichtigkeit des Bewusstseins, der Realität und der Wirklichkeiten spielt.

Hauke Harder (Buchhandlung Almut Schmidt)

Wer sich darauf einlässt, wird mit einer der außergewöhnlichsten phantastischen Erzählungen der letzten Jahre belohnt.

Horst Illmer (comicdealer.de)

 

…ein beklemmender Roman über das Streben nach Macht und Kontrolle mithilfe von Daten. Ein kurzer, konzentrierter Text mit poetischen Bildern, der weniger auf Handlung setzt als auf die Innenwelten seiner Protagonisten. Und das macht ihn ungeheuer spannend!

Petra Wiehman (elementareslesen.de)

 
 
 
 

Unter dem Apfelbaum (Auswahl)

„Unter dem Apfelbaum“ erzählt von Entwurzelung, Heimatverlust und generationenübergreifenden Traumatisierungen. Der Apfelbaum wird dabei zum sinnbildlichen Ort dieser uneingelösten Kindheiten. Aus unterschiedlichen Gründen werden alle vier Frauen den Orten ihrer Kindheit viel zu früh entrissen oder entfremdet. In Rückblenden zeigt die Autorin entscheidende Momente dieses Heimatverlusts und vor allem dieser frühen Kindheitsverluste. Geschickt montiert sie dabei die unterschiedlichen Lebensgeschichten…

Karin Berndl (Literaturhaus Wien)

 

…gewährt blitzlichtartig kurze Blicke auf zentrale biografische Stationen, durch virtuos komponierte zeitliche Wechsel in eine komplexe, immer wieder weit von der Chronologie abweichende Ordnung gebracht. Die Erzählerstimme, mehr «Fünkchen » und «stummer Zeuge» als klar umrissene Figur, mischt sich dreimal nicht in das Leben der «dem Wegsehen und dem Schweigen» ausgelieferten Frauen ein und ist ihnen doch als Einzige wirklich nah. Rund um diese Figuren, mehr noch aber um das Schweigen, das Nicht-Zuhören, die Einsamkeit der Einzelnen inmitten einer mit sich selbst beschäftigten Welt spannt sich der Bogen dieses ungewöhnlichen, nachdenklich machenden und doch spannenden Buchs. Die Genauigkeit des Blicks auf die Figuren, die sparsame, stimmige Darstellung der Zeitläufte, aber auch die Souveränität in der Ausgestaltung des weiträumigen konzeptionellen Entwurfs überzeugen: «Unter dem Apfelbaum» ist ein beeindruckendes Debüt.

Manfred Müller (Österreichische Gesellschaft für Literatur)

 

Gudrun Büchler entfaltet in Unter dem Apfelbaum einen dunklen Sog, der im Leser das Bild von Edvard Munchs Schrei heraufbeschwört.

Gunther Neumann (Der Standard)

 

Dieser Roman ist intelligent, kunstvoll, wunderbar geschrieben, aber nicht leicht verdaulich.

Karen Grol-Langner (STORIES AND FRIENDS)

 

Ein lesenswertes Buch, von einer Autorin, von der hoffentlich noch mehr kommt.

(Literaturblog)

 

Büchler gibt vier Generationen von Sprachlosen eine Stimme, die man gerne hört.

(paroli-magazin)

 

Nabelschnur in ein anderes Leben

(WEIBERDIWAN)

 

Ein tiefgründiger und kluger Roman, der in einer klangvollen Sprache verfasst ist und durch seine genaue und tolle Beobachtung fesselt.

(leseschatz)

 

Frauenportraits aus vier Generationen, einfühlsam erzählt.

Sonja Unterpertinger (biblio)

 

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